D-LEsta, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 2799, Bl. 21
- Titel
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- 1896-04-11 Carl Reinecke an Breitkopf & Härtel
- Signatur
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- D-LEsta, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, Nr. 2799, Bl. 21
- Ort des Bestandes
- Bestand
- Absender
- Ort des Absenders
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- Leipzig
- Empfänger
- Ort des Empfängers
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- Leipzig
- Sprache
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- Deutsch
- Inhalt
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- Carl Reinecke leitet einen Brief bzgl. des Verleihs von Notenmaterial von "Der vierjährige Posten" weiter und bittet um Entgegenkommen
- Transkript
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- Leipzig, 11. April 1896
Sehr geehrte Herren!
Dürfte ich Sie wohl bitten, von den inliegenden Zeilen Kenntniß zu nehmen und dem Briefsteller mit wenigen Worten eine Antwort zu geben? Vielleicht würde es sich empfehlen das Gewünschte gegen mäßige Leihgebühren zur Verfügung zu stellen, wie das ja bei Opern häufig geschieht. Inzwischen werde ich Herrn Küster schreiben, daß ich das Gewünschte nicht besitze und Ihnen in der Angelegenheit geschrieben hätte.
In vorzüglicher Hochachtung
Ihr ergebener
Carl Reinecke
22)
Glogau, den 10. April 1896
Hochwohlgeborener Herr,
Hochgeehrter Herr Professor!
Euer Hochwohlgeboren wage ich mich vorzustellen und nachstehende Bitte zu unterbreiten. Von 1876 bis 1880 war ich Thomaner in Leipzig unter dem Cantorat des verstorbenen Professor E. Fr. Richter, wie die dortigen Listen ergeben, und habe als solche oftmals die große Ehre gehabt, unter Euer Hochwohlgeboren Direction bei den Chorwerken in den Gewandhausconcerten mitzuwirken. Als Thomaner führten wir fast jährlich eine kleine Oper auf, so auch den „vierjährigen Posten“ von Euer Hochwohlgeboren. Als Mitglied der hiesigen Loge „Wilhelm zur Wahrheit und Tugend“ habe
/
ich diesen Brauch auch hier eingeführt zur Marienzeit und wurde darin von dem jetzigen Dirigenten des Arion in New York Herrn Lorenz unterstützt. Im Vorjahr führten wir „die Nachbarn“ von Horn auf. Für dieses Jahr ist es unser sehnlichster Wunsch „den vierjährigen Posten“ aufzuführen. Euer Hochwohlgeboren nahe ich nun mit der gehorsamsten Bitte, gütigst mir Partitur und Orchesterstimmen leihweise zur Verfügung stellen zu wollen, da wir leider Fonds zur Beschaffung derselben nicht besitzen. Euer Hochwohlgeboren verfehle ich nicht, unseren tiefempfundenen Dank auszusprechen und habe ich die Ehre, in unbegrenzter Hochachtung zu verharren als Euer Hochwohlgeboren
dankbar ergebener Küster
Königl. Amtsgerichtssecretär.
Mitglied der hiesigen Loge „Wilhelm zur Wahrheit und Tugend“
23)
|Reinecke 4jähriger Posten
3x Partitur 48 ½[...]
3x Orch. Stimmen gel. 66 ½
1x Ouverture
1x Introduction Orch. Sti. gel.|
- Leipzig, 11. April 1896
- Umfang
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- 3 Blätter, 4 Seiten
- Bemerkung
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- Handschrift
- unklar: Küster
- Datum
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- 11.04.1896
- Personenreferenz
- Werkreferenz
- Schlagworte
- Bearbeiter:in
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- mayer
- Bearbeitungsstatus
-
- fertig
- Statische URL
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