D-LEsta, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, 0131/4, Kopierbuch, 1. Oktober 1851–31. Mai 1853, Bl. 415
- Titel
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- 1852-07-05 Hermann Härtel an Carl Reinecke
- Signatur
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- D-LEsta, 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig, 0131/4, Kopierbuch, 1. Oktober 1851–31. Mai 1853, Bl. 415
- Ort des Bestandes
- Bestand
- Absender
- Ort des Absenders
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- Leipzig
- Empfänger
- Ort des Empfängers
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- Köln
- Sprache
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- Deutsch
- Inhalt
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- Hermann Härtel informiert über eine Preisänderung der von Breitkopf & Härtel verkauften Flügel und empfiehlt Reinecke ein anderes Instrument
- Transkript
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- 5. Juli 1852
Geehrter Herr und Freund,
Sie werden dieses mal auf Ihren an meinen Bruder mit einer Antwort von mir vorlieb nehmen müssen, denn Raimund ist bei Ankunft desselben nach Kösen zu den Seinigen gefahren. Nehmen Sie den besten Dank für die Bestellung auf einen an Herrn Borgström zu liefernden Stutzflügel. Wir werden einen solchen in Mahagony, Geläufe [!] nächster Tage an die aufgegebene Adresse senden und hoffen Zufriedenheit damit zu finden. Bemerken müssen wir dabei, daß der Preis dieser Instrumente sich in folge einiger damit vorgenommener Aenderungen etwas erhöht hat, wir berechneten sie sonst zu 230 Thaler, jetzt kosten sie laut beifolgender Preisliste 240–250 Thaler, d. h. in Mahagony 240 Thaler, in Palisanderholz 250 Thaler. Ich hoffe, die kleine Differenz von Thaler 10. stört das Geschäft nicht. Herrn Borgström können wir das Instrument freilich nicht anders als zu Thaler 240.- berechnen, davon würden Ihnen 10% also Thaler 24 Rabatt zu fallen, so daß wir uns, wenn die Zahlung durch Ihre Hände ginge Thaler 216.- netto zu erbitten hätten. Nun sollen wir Ihnen den Nettopreis eines gleichen Instruments für Sie selbst angeben. Wir berechnen jetzt die Stutzflügel in Jacaranda- oder Palisanderholz, bei Thaler 250.-, Mahagonyholz den Künstlern und Wiederverkäufern mit Thaler 225 netto, machen es uns aber zum Vergnügen Ihnen einen solchen freundschaftlich zum Nettopreise von Thaler 200. zur Verfügung zu stellen, nur mit der Bitte, dessen gegen andere Künstler nicht zu gedenken. Von Palisanderholz allein sprechen wir aber deshalb, weil Stutzflügel in Mahagonyholz augenblicklich nicht in Arbeit sind. Nun aber wollen Sie denn wirklich einen deutschen Stutzflügel
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für Sich anschaffen? Wir liefern Ihnen ein so unbedeutendes Instrument gar nicht gern. Wollen Sie nicht lieber, zu gleichem Preise, ein englisches tafelförmiges annehmen? ich glaube diese leisten Ihnen weit mehr, im Ton und besonders im Anschlag. Raimund, den ich noch über den Gegenstand sprach, ist gleicher Meinung mit mir. Bitte denken Sie dem nach und schreiben Sie uns nochmals. Den Stutzflügel für Borgström lasse ich einstweilen verrichten so daß er gleich nach Empfang Ihrer Antwort abgehen kann.
Mit freundschaftlichen Grüßen
- 5. Juli 1852
- Umfang
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- 2 Seiten
- Bemerkung
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- Handschrift
- Datum
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- 05.07.1852
- Personenreferenz
- Schlagworte
- Bearbeiter:in
-
- mayer
- Bearbeitungsstatus
-
- fertig
- Statische URL
- https://musiclpz.dl.uni-leipzig.de/receive/MusicLpzLetter_letter_00001970
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- Lizenz Metadaten
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